Energiepolitik

Nach Fukushima wurde die „Energiewende“ im Eiltempo durch das Parlament gepeitscht. Die Gesetze sind gezeichnet von Preisfestlegungen, staatliche Vorgaben und Abgaben und mangelndem Wettbewerb. Was das für die Unternehmer in Deutschland bedeutet, bleibt abzuwarten. Sicher scheint, dass mit Preiserhöhungen für Verbraucher und weiteren massiven Subventionen im Sektor der erneuerbaren Energien zu rechnen ist. Ein weiterer Nachteil für den Standort Deutschland mit den entsprechenden Folgen ist zu befürchten.

 

Energiepolitik

Für DIE JUNGEN UNTERNEHMER ist die Energiepolitik ein besonders brisantes Thema. Sie haben maßgeblich die Last der Energiewende von Anfang an zu schultern. Sie müssen ihr Unternehmen unter diesen Umständen aufbauen und die Lasten der Umstellung auf erneuerbare Energien tragen. Nachdem die Wirtschaft Jahrzehnte von einem Rahmen profitiert hat, der externe Effekte nicht berücksichtigte und die fossile Stromerzeugung subventionierte, müssen die Jungen Unternehmer nun andere Wege gehen.

Mit Sorge beobachten DIE JUNGEN UNTERNEHMER die „Energiewende“. Die planwirtschaftlichen Ansätze und die hohen Subventionen führen zu immensen Kosten. Preisfestlegungen und Grünstromprivileg setzen zentrale marktwirtschaftliche Elemente, wie den Wettbewerb und den Preismechanismus völlig außer Kraft.

Insbesondere DIE JUNGEN UNTERNEHMER unterstützen den Klimaschutz, um auch der nächsten Generation die erforderlichen Ressourcen für den Erhalt des Wohlstandes zur Verfügung zu stellen und die Vielfalt des Planeten zu erhalten. Der Weg dahin ist jedoch mit einer marktwirtschaftlichen Ordnung und einem ordnungspolitisch sauberen Rahmen wesentlich effizienter und kostengünstiger zu erreichen. Hier gilt es nachzubessern.

 

Umfrage

Klimaschutzinvestitionen in Unternehmen

Umfrage III. Quartal 2011

In vielen Familienunternehmen wurden – auch während der Krise – Investitionen in Energieeinsparungen vorgenommen. Die Amortisationsdauer der Investitionen ist dabei sehr unterschiedlich. Maßgebliche Größe für die Investitionstätigkeit scheint laut unserer Umfrage die Eigenkapitalausstattung zu sein. Die Mehrheit der teilnehmenden Familienunternehmer finanzierte die Investition zum Großteil aus Eigenmitteln. Auch im Umweltschutz zeigt sich also die Relevanz von Eigenkapital in den Unternehmen.

 

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