
Rückblicke
Parlamentarischer Abend
Wie kommt Deutschland aus dem Stimmungstief heraus? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Parlamentarischen Abends, zu dem Werner Kasprowski, Vorsitzender des Landesbereichs Bayern von DIE FAMILIENUNTERNEHMER – ASU, gemeinsam mit DIE JUNGEN UNTERNEHMERN nach München eingeladen hatte.
Kasprowski kritisierte den misslungenen Start der Koalition in Berlin. Daniel Mannstedt, bayerischer Landesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER - BJU, forderte von den Politikern, den Schulen zumindest einen Teil ihrer Autonomie wieder zu geben und mehr Konkurrenz unter den Schulen zuzulassen.
MdL Erwin Huber, Staatsminister a. D., sagte stellvertretend für die CSU-Fraktion, die Leistung der Politik sei wesentlich besser als die Stimmung im Land. Er verteidigte die Berliner Koalition, die mit zahlreichen Konjunkturprogrammen wirtschaftliche Impulse gegeben habe. „Die Amerikaner beneiden uns, da könnten wir selbst auch ein bisschen stolzer sein“, forderte Huber zu mehr positivem Denken auf.
Einen Schwerpunkt bei der Bildungspolitik setzte der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Hacker, MdL. Bayerns Schulen bekämen war gute Noten, aber es gebe Nachholbedarf bei der Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund.
Das Fazit des Abends, der von der Deutschen Bank unterstützt wurde: Politik und Wirtschaft sind gleichermaßen gefordert, mit Mut die anstehenden Themen anzugehen und umzusetzen. Zugleich brauche es in Deutschland positiveres Denken und mehr Stolz auf die eigene Leistung.
