Frau Nahles klaut uns die Zukunft.
 

Rente - Rolle rückwärts!

Die Rente mit 63 ...

... ist generationenungerecht
da sie für einen Teil der Rentnergeneration Verbesserungen auf Kosten der jungen Generation schafft.

Die heute junge Generation muss die Wohltaten, die sich die Bundesregierung mit der geplanten Rente mit 63 ausgedacht hat, bezahlen, ohne jemals in eine ähnliche komfortable Lage zu kommen. Das „Wahlgeschenk“ der Rente mit 63 an einen Teil der heutigen Rentnergeneration ist eine klare Abkehr von den klugen und nachhaltigen Entscheidungen bei der gesetzlichen Rentenversicherung in der Vergangenheit (z. B. Einführung der Rente mit 67 und dem Nachhaltigkeitsfaktor) und bedeutet die faktische Abschaffung der Rente mit 67.

 
 
... verschärft das Verhältnis zwischen
immer weniger Beitragszahlern und immer mehr Rentenempfängern.

Das deutsche Umlagesystem fußt auf dem Generationenvertrag. Es kann nur dann optimal funktionieren, wenn es ausreichend viele Beitragszahler gibt, welche die Rente der älteren Generation finanzieren. Bereits heute stehen aber, bedingt durch den demografischen Wandel, einem Rentner nur noch drei Beitragszahler gegenüber. Im Jahr 2050 wird das Verhältnis nur noch 1:1,5 betragen. Die Rente mit 63 wirkt dabei wie ein Katalysator, weil sie die Zahl der Beitragszahler völlig ohne Not verringert und die Zahl der Rentner erhöht.

 
 
... belastet zusätzlich
da künftig die Rentenbeiträge noch stärker ansteigen und das Rentenniveau noch schneller sinkt, als ursprünglich vorgesehen.

Aufgrund des demografischen Wandels ist eine Rente mit 63 finanzpolitischer Unsinn. Wenn es weniger Beitragszahler gibt, ist eine Beitragserhöhung die logische Folge. Gleichzeitig werden insbesondere auch die zukünftigen Rentner immer weniger in der Tasche haben. Ohne das teure Rentenpaket der Bundesregierung würde sich der Rentenbeitrag im Jahr 2030 auf 21,6 Prozent und das Rentenniveau auf 44,4 Prozent einpegeln. Mit dem Rentenpaket wird der Rentenbeitrag im Jahr 2030 auf 22,0 Prozent ansteigen und das Rentenniveau auf 43,7 Prozent absinken.

 
 

Rente - Rolle rückwärts!

Rentenpaket bleibt ein schwerer Schlag für die Generationengerechtigkeit

Immerhin: Auf den letzten Metern haben sich Union und SPD noch auf einige Verbesserungen geeinigt. Der rollierende Stichtag wird verhindern, dass die Rente mit 63 in Kombination mit 2 Jahren ALG I zu einer de facto Verrentung mit 61 führt. Ein Teilerfolg, auch wenn die Rente mit 63 ein massives Frühverrentungsprogramm bleibt. Noch positiver ist die teilweise Umsetzung der Flexi-Rente. Diese ist der dringend benötigte Einstieg in einen flexibleren Übergang zwischen Arbeitsleben und Rente. Dem Unions-Wirtschaftsflügel gebührt deswegen Respekt: Er hat gekämpft und durchgesetzt, was unter den schlechten Voraussetzungen noch durchzusetzen war. Den teuren und unbedachten Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit – denn nichts anderes ist das Rentenpaket – muss die Große Koalition trotz dieser Verbesserung verantworten.

 

Video

Hallo Frau Nahles!

Mit der jungen Generation hat Frau Nahles nicht gerechnet - im wahrsten Sinne des Wortes: Die Rente mit 63 bürdet künftigen Generationen eine milliardenschwere Last auf, zusätzlich zu den hohen Staatsschulden, die unsere Kinder und Enkelkinder bereits zu schultern haben. So kann es nicht weitergehen. Die Lasten unserer Sozialsysteme müssen für alle Generationen fair verteilt werden. DIE JUNGEN UNTERNEHMER fordern daher einen Gipfel für die junge Generation.

Forderungen

Generationengerechtigkeit in der Rentenpolitik

Forderungen von DIE JUNGEN UNTERNEHMER

Unsere Gesellschaft schrumpft und wird immer älter. So kommt das Rentensystem mächtig unter Druck: Heute wird ein Rentner von fast drei Beitragszahlern finanziert, in nicht einmal zwei Generationen wird es fast nur noch einer sein. Die Folge: Mehr Rentenempfänger – bei gleichzeitig weniger Beitragszahlern.

Deswegen kritisieren wir das Rentenpaket der Bundesregierung, das bis 2030 insgesamt bis zu 233 Milliarden Euro kosten wird. Besonders schlimm ist die Signalwirkung der Rente mit 63. Denn in einer älter werdenden Gesellschaft müssten eigentlich alle Menschen länger arbeiten, statt früher in Rente zu gehen. Die Kosten für diese verfehlte Politik werden einseitig uns, der jungen Generation, aufgelastet. Und das zusätzlich zu den über zwei Billionen Euro Staatsschulden, die wir junge Menschen schultern müssen.

Wir fordern die Bundesregierung deshalb auf, für mehr Generationengerechtigkeit zu sorgen. Solidarität zwischen den Generationen darf keine Einbahnstraße zugunsten der heute Älteren sein.

 

Um der ganzen Diskussion mal eine Dimension zu geben: Die Rente mit 63 kostet bis 2030 126 Milliarden Euro. Ein einziger Geldstapel mit 500-Euro-Banknoten dieser Geldsumme wäre 25,20 km hoch, fast 10-mal so hoch wie Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze...

 

Aktionen

Protest-Aktion gegen die Rente mit 63!

Anlässlich der ersten Lesung über das Gesetz zur Rente mit 63 im Bundestag haben die Mitglieder von DIE JUNGEN UNTERNEHMER vor dem Arbeitsministerium in Berlin gemeinsam mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gegen das Rentenpaket protestiert.

 

Medienpräsenz

Benjamin Achenbach zu Gast bei zdf login

Benjamin Achenbach, Regionalvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER in Niederrhein, zu Gast bei zdf login: „Die Rente mit 63 ist ungerecht gegenüber der jungen Generation. Weniger Beitragszahler, mehr Rentenempfänger – wer soll das bezahlen? Schon jetzt kommen auf künftige Generationen Belastungen von insgesamt über 9 Billionen Euro zu.“

 

Umfrage

Junge Unternehmer sehen Bruch des Generationenvertrages

85 % sehen durch die geplanten Veränderungen der Rente den Generationenvertrag als gebrochen.

Die große Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer sieht in den geplanten Veränderungen der Rente durch die große Koalition einen Bruch des Generationenvertrages. Hier wird die Balance der Interessen von Jung und Alt massiv ins Ungleichgewicht gesetzt.

 

Testimonial

In den Medien

Junge Unternehmer schreiben Brandbrief an Merkel

In einem Brandbrief fordern DIE JUNGEN UNTERNEHMER zusammen mit der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen die Spitzen der Großen Koalition auf, einen Gipfel der jungen Generation einzuberufen.

 

Fakten zur Rente mit 63:

  • Im Jahr 2014 werden rund 200.000 Menschen die Voraussetzungen erfüllen, um mit 63 in Rente gehen zu können.
  • 233 Mrd. Euro kostet das gesamte Rentenpaket der Bundesregierung bis 2030
  • Pro Kopf würde jeder Frührentner die öffentlichen Kassen fast 40.000 Euro kosten.
  • Im Jahr 2025 stehen dem deutschen Arbeitsmarkt 6,5 Millionen Arbeitskräfte weniger zur Verfügung.
 

Fakten zum demografischen Wandel:

  • Wir werden gleichzeitig älter und weniger. Das ist der Hintergrund, vor dem alle rentenpolitischen Beschlüsse betrachtet werden müssen.
  • Die gesamte Bevölkerung wird nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes bis 2060 auf 65 bis 70 Millionen Menschen zurückgehen.
  • Damit einher geht ein deutlicher Anstieg des durchschnittlichen Alters der Bevölkerung: 2060 werden die 65-Jährigen und Älteren rund 34 Prozent der Bevölkerung ausmachen.
  • Laut OECD werden schon 2050 auf einen Rentner nur noch 1,5 Beitragszahler kommen. In 2012 kamen in Deutschland noch 2,9 Beitragszahler auf einen Rentner.
 

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