Rente

 

Stellungnahme

Zum Entwurf eines Gesetzes über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz)

Das von der Bundesregierung vorgelegte Gesetz zum „Rentenpaket II“ mit den Kernbestandteilen „Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2025" und der „Mütterrente II“ ist ein Gesetz ohne Weitblick und Nachhaltigkeit. DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind sich einige darüber, dass dieses Gesetz nicht zur Bekämpfung möglicher Altersarmut taugt. Stattdessen wird rentenpolitische Klientelpolitik betrieben, von der nicht einmal annähernd klar ist, wie diese in den nächsten Jahrzehnten finanziert werden soll. Fakt ist, dass nach Eintritt der sog. „Baby-Boomer-Generation“ in die Rente, die Belastungen für Beitrags- und Steuerzahler erheblich ansteigen werden. Insbesondere die junge Generation muss diese Lasten schultern. Mit dem immer weiter ansteigenden Steueranteil bei der gesetzlichen Rente wird zudem der finanzielle Spielraum im Bundeshaushalt für Investitionen in die Zukunft wie Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung immer kleiner.

 

Junge Rentenkommission

Junge Rentenkommission gegründet

Am 4. Juni 2018 fand die konstituierende Sitzung der jungen Rentenkommission statt. Da die Rentenkommission der Bundesregierung die junge Generation ignoriert und kein Mitglied unter 40 Jahren in ihre Reihen berufen hat, müssen wir jetzt selbst aktiv werden. Ziel der jungen Rentenkommission ist die Erarbeitung eines tragfähigen Rentenkonzeptes, das generationengerecht ist und die kommenden demographischen Lasten fair zwischen den Generationen verteilt. Die junge Rentenkommission setzt sich aus den folgenden jungen Wissenschaftlern, Unternehmern und Vertretern von Politik und Zivilgesellschaft zusammen:

 
  • Prof. Dr. Christian Hagist, Stiftungslehrstuhl für generationenübergreifende Wirtschaftspolitik an der WHU
  • Thomas Köster, Koordinator Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Maria Lenk, Büroleiterin der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen
  • Vanessa Niemann, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER
  • Daniel Nientiedt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Walter Eucken Institut
  • Dr. Felix Rösel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifo Institut für Wirtschaftsforschung in Dresden
  • Sarna Röser, Bundesvorsitzende des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER und Vorsitzende der Jungen Rentenkommission
  • Ria Schröder, Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen
  • Stefan Seuffert, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Generationenverträge an der Uni Freiburg
  • PD Dr. Dr. Jörg Tremmel, Institut für Politikwissenschaft an der Uni Tübingen
 

Die Junge Rentenkommission

DIE JUNGEN UNTERNEHMER wollen die Rentenpolitik in Deutschland nicht den Älteren überlassen. Deswegen gründet der Verband die Junge Rentenkommission, der junge Wissenschaftler, junge Unternehmer, junge Politiker und junge Vertreter der Zivilgesellschaft angehören.

Thesenpapier

Thesenpapier zu einem nachhaltigen Generationenvertrag

Die Bundesregierung hat die Kommission „Nachhaltiger Generationenvertrag“ eingesetzt, um einen Vorschlag für eine Weiterentwicklung des Rentensystems zu erarbeiten. Diesem Auftrag kommt eine große Bedeutung zu, da das Rentensystem durch den demographischen Wandel vor großen Herausforderungen steht. Vor allem im Zeitraum 2030 bis 2050 wird sich das Verhältnis zwischen Rentnern und Erwerbstätigen, die über Rentenbeiträge und Steuern die Renten finanzieren, verschlechtern, da die Baby-Boomer jetzt in Rente gehen. Die Interessen der jungen Generation dürfen bei der Neuordnung der Rentenpolitik nicht unter die Räder kommen, auch wenn sie zunehmend die Minderheit der wählenden Bevölkerung darstellt. Dazu haben die jungen Unternehmer gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren und dem jungen Wirtschaftsrat Vorschläge erarbeitet, um die Generationengerechtigkeit in der Rente zu verbessern.

 

Rente

Pensionen - Renten

Die Bevorteilung der Pensionäre gegenüber den Rentnern

Schluss mit der Zweiklassengesellschaft im Alter! Das unterschiedliche Versorgungsniveau von Renten und Pensionen ist enorm. Bund und Länder müssen endlich ausreichend Rücklagen bilden. Wie bei den Renten muss sich auch die Höhe der Pensionen künftig nach dem Durchschnittseinkommen richten. Bei Neueinstellungen in Berufszweigen wie dem Lehrer ist künftig vom Beamtenstatus abzusehen. Nur so bekommen wir die Kosten in den Griff.

 

Faktencheck

Gesetzliche Rente ist nicht alles!

Vor Kurzem sorgte der WDR für einen Paukenschlag, in dem er verlautbaren ließ, dass die Hälfte der heutigen Beschäftigten ab dem Jahr 2030 von Altersarmut betroffen sein wird. So aufsehenerregend diese Aussage auch war, so verkürzt wurden die Zahlen dargestellt, die hinter der Aussage standen. Unser „Faktencheck Rente“ bringt Licht ins Dunkel und macht deutlich, dass Altersvorsorge mehr als nur die gesetzliche Rente ist.

 

Testimonial

 

Bewertung des Koalitionsvertrags

Bereich Rente

Die Rente steht bei Union und SPD ganz im Zeichen der Bekämpfung von vermeintlicher und tatsächlicher Altersarmut sowie der Anerkennung der „Lebensleistung“ eines jeden Einzelnen. Dabei macht man sich erst gar nicht die Mühe, die Wurzel dieser Probleme anzupacken (Bildung, Arbeitsmarkt), sondern man versucht sie mit Geld zuzuschütten. Auf Kosten der Beitrags- und Steuerzahler versteht sich.

 
 
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