Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt

Derzeit ist der Arbeitsmarkt in guter Verfassung. Trotzdem ist er noch immer sehr starr. Bürokratie und unflexible Gesetze blockieren Arbeitsplätze. Statt diese Baustellen in Angriff zu nehmen und weitere Reformen durchzuführen drohen nun auf dem Arbeitsmarkt Jahre des Rückschritts. Die Reformen, welche die Bundesregierung anderen europäischen Staaten zumutet, will man selbst nicht länger weiterverfolgen. DIE JUNGEN UNTERNEHMER fordern nachdrücklich, den Reformweg nicht zu verlassen, denn ein gut funktionierender Arbeitsmarkt ist kein Selbstläufer.

 

Fächkräftezuwanderungsgesetz

Ein modernes Fachkräftezuwanderungsgesetz

Mit den Vorschlägen für ein modernes Fachkräftezuwanderungsgesetz wollen die Familienunternehmer die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte nach Deutschland attraktiver machen. Dabei sprechen sich die Familienunternehmer aber grundsätzlich für die Beibehaltung der Trennung von „Asyl“ und „Zuwanderung“ aus. Der sog. „Spurwechsel“ sollte nur in engen Grenzen stattfinden können und per Stichtag einmalig geregelt werden. Den Kern der Vorschläge der Familienunternehmer bildet ein transparentes und unbürokratisches Punktesystem, welches sich an Akademiker wie Nicht-Akademiker richtet.

 

Bewertung

Koalitionsvertrag im Bereich „Arbeitsmarkt“

Die zweifelhaften Vorschläge überwiegen

Beim Bekenntnis von Union und SPD zu dem Ziel der Vollbeschäftigung, nehmen beide richtigerweise mit den Langzeitarbeitslosen jene in den Blick, die trotz der guten wirtschaftlichen Lage noch immer vom Arbeitsmarkt abgekoppelt sind. Allerdings beschränken sich beide Parteien dabei auf die Instrumente, die bereits jetzt mehr schlecht als recht funktionieren.

 

10.12.2018

DIE JUNGEN UNTERNEHMER fordern Bahn-Streikverbot in Dieselsperrzonen

Sarna Röser: Streiks und Fahrverbote führen zum Chaos für Pendler

Wahnstreiks der Gewerkschaft EVG führen bei der Deutschen Bahn erneut zum Ausfall von vielen Zügen im Fern- und Nahverkehr. Hauptsächlich sind Pendler betroffen. Die Streitparteien sollen am Dienstag wieder zu Verhandlungen zusammenkommen. Die Bundesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Sarna Röser dazu: „Die Verlierer der Streiks stehen am Gleis: Pendlerinnen und Pendler in ganz Deutschland. Wenn zudem Dieselfahrverbote in Kraft treten, wird sich die Situation für sie noch verschärfen. Berufspendler versinken dann komplett im Chaos und können gar nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Wir fordern daher ein Verbot von Bahnstreiks in Gebieten, die von Dieselfahrverboten betroffen sind.“

Thema der Woche

Deutschland braucht ein Fachkräfte-Einwanderungsgesetz für alle Branchen

 

Die jüngsten Äußerungen von Arbeitsminister Heil lassen befürchten, dass es keinen großen Wurf für die gelenkte Einwanderung von Fachkräften geben wird. Hubertus Heil möchte zu Recht "möglichst unbürokratische Prozesse" etablieren, aber warum wird das Thema jetzt auf die Berufsgruppe der Pflegekräfte reduziert? Die Bundesregierung muss an ihrem Vorhaben festhalten, ein nachfrageorientiertes Fachkräfte-Einwanderungsgesetz noch in diesem Jahr ins Kabinett zu bringen. Allerdings brauchen wir ein Fachkräfte-Einwanderungsgesetz, bei dem der Bedarf bei den Unternehmen ausschlaggebend ist – zum Beispiel in Form eines Arbeitsvertrages und nicht eine bloße Ausweitung des Visums zur Arbeitsplatzsuche auf Nichtakademiker.

 

 

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