Tarifpolitik

 

Kombilohn

Lieber einen Job mit Zuschüssen als gar keinen!

Die Idee des Kombilohns zielt darauf ab, Löhne, die sich am Markt bilden, aber dennoch zu niedrig sind, über staatliche Zuschüsse aufzustocken. Dies trifft vor allem auf den Niedriglohnbereich zu. Auch wenn diese staatlichen Lohnzuschüsse eine Subvention darstellen, werden hier Jobs gesichert, die sonst wegfallen würden. Trotz dieser aus ordnungspolitischer Sicht zweitbesten Lösung, ist es dennoch besser Arbeit zu subventionieren statt Arbeitslosigkeit.

 

Mindestlohn

Das Ende der Tarifautonomie

Mit dem Eingriff in die Lohnfindung und der Setzung künstlicher Lohnuntergrenzen beschneidet der Staat in erheblichem Maße das seit langer Zeit in Deutschland bewährte Prinzip der Tarifautonomie. Die Folgen, die sich aus Löhnen ergeben, die in keiner Weise marktgerecht sind, können für die Unternehmen verheerend sein, sie in ihrer Existenz gefährden und Arbeitsplätze vernichten. Die Schwarz-Rote Koalition begibt sich nun mit ihrem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn auf diesen waghalsigen Pfad. Daran ändert auch eine Kommission aus Arbeitgebern und Gewerkschaften wenig, die über die Mindestlohnhöhe befinden soll. Denn die politische Vorgabe ist klar: Die Untergrenze von 8,50 Euro/Stunde darf nicht unterschritten werden.

 
 
 
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