Energiepolitik

Energiepolitik

Seit Einführung des EEG ist einiges im Bereich Energiepolitik passiert. Es gibt Licht und Schatten. Die Energiewende ist ein wichtiges Projekt, doch die Kosten sind unnötig hoch und statt an die junge Generation zu denken und das Klima zu schützen, steht immer noch primär der Ausbau der Erneuerbaren im Fokus. Generationengerechtigkeit, das würde bedeuten: Pro Euro so viel CO2 wie möglich einzusparen und die saubere deutsche Industrie unterstützen, damit nicht in anderen Teilen der Welt noch mehr CO2 ausgestoßen wird. Von einer Klimapolitik für die junge Generation sind wir weit entfernt.

 

Energiepolitik

Für DIE JUNGEN UNTERNEHMER ist die Energiepolitik ein besonders brisantes Thema. Sie haben maßgeblich die Last der Energiewende von Anfang an zu schultern. Sie müssen ihr Unternehmen unter diesen Umständen aufbauen und die Lasten der Umstellung auf erneuerbare Energien tragen. Nachdem die Wirtschaft Jahrzehnte von einem Rahmen profitiert hat, der externe Effekte nicht berücksichtigte und die fossile Stromerzeugung subventionierte, müssen die jungen Unternehmer nun andere Wege gehen.

Mit Sorge beobachten DIE JUNGEN UNTERNEHMER die „Energiewende“. Die planwirtschaftlichen Ansätze und die hohen Subventionen führen zu immensen Kosten. Preisfestlegungen und Grünstromprivileg setzen zentrale marktwirtschaftliche Elemente, wie den Wettbewerb und den Preismechanismus völlig außer Kraft.

Insbesondere DIE JUNGEN UNTERNEHMER unterstützen den Klimaschutz, um auch der nächsten Generation die erforderlichen Ressourcen für den Erhalt des Wohlstandes zur Verfügung zu stellen und die Vielfalt des Planeten zu erhalten. Der Weg dahin ist jedoch mit einer marktwirtschaftlichen Ordnung und einem ordnungspolitisch sauberen Rahmen wesentlich effizienter und kostengünstiger zu erreichen. Hier gilt es nachzubessern.

 

Bewertung

Koalitionsvertrag im Bereich Energiepolitik

Beim Themenkomplex Energie & Klima weigert sich die Große Koalition rigoros, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Die Energiepolitik der letzten Jahre, die keinen klimapolitischen Erfolg verzeichnete, die Kosten steigen ließ und die Versorgungssicherheit – die noch gut ist – immer mehr gefährdet, wird fortgesetzt.

 

Thema der Woche

Das Instrument Emissionshandel stärken, nicht zerstören

 

Die EU-Kommission plant, den europäischen Emissionshandel deutlich zu verteuern - und das bei ohnehin viel günstigeren Energiepreisen außerhalb der EU. Ab September diskutiert die EU-Kommission darüber, kostenfreie Emissionszertifikate für Unternehmen zurückzufahren und zugeteilte Zertifikate fortlaufend zu kürzen.

DIE JUNGEN UNTERNEHMER kritisieren, dass die Änderungen wiederum zu Lasten des EU-Industriestandortes und zu Lasten der Akzeptanz des Instruments Emissionshandel gehen. Der Emissionshandel soll der Reduktion von Treibhausgasen dienen und keine Industriepolitik betreiben. Das Instrument wäre zudem deutlich effektiver, würde es nicht durch das preisverzerrende Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland konterkariert. Sinnvoller wäre es, den Emissionshandel zu stärken, indem die Preisverzerrungen durch das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz endlich neutralisiert werden würden.

 

 

Einige von uns

Michael Höfer

Friedrich Mies GmbH & Co. KG , Hachenburg

„Den Industrie- bzw. Produktionsstandort erhalten und gleichzeitig das Klima schützen, das ist sinnvolle Energiepolitik und gelebte Nachhaltigkeit. Leider erreicht die derzeitige Energiepolitik keines dieser Ziele, sondern das Gegenteil. Es geht viel besser, allein der Wille fehlt!“
 

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