Gründung und Innovation
Gründung und Innovation

Unternehmensgründungen leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung. Gründer führen neue Produkte zur Marktreife oder entdecken neue Kundenbedürfnisse. Um Gründer noch erfolgreicher zu machen, müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern. Potential gibt es zum Beispiel beim Abbau bürokratischer Hürden oder im Bereich der wirtschaftlichen Ausbildung an Schulen und Universitäten. Die Ermöglichung von Unternehmensgründungen ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit – unsere Märkte müssen für junge Gründer offen bleiben.

 

Positionspapier

Wirtschaftspolitik in der Digitalen Gesellschaft

Wir sind in Deutschland in Sachen Digitalisierung zwar spät dran. Aber es ist noch nicht zu spät. Wir müssen diese große Chance und Herausforderung nur endlich aktiv annehmen. Leider hat die Politik bislang immer noch ein Umsetzungsproblem. Umso mehr müssen wir Unternehmer jetzt dafür kämpfen, die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sie eine sinnvolle Digitalisierung unserer Prozesse und Geschäftsmodelle nicht behindern. Hier bleibt noch viel zu tun: Der Breitbandausbau muss beschleunigt werden. Die Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung ist längst überfällig. Und unser Bildungssystem muss dringend an die neue Welt angepasst werden, z. B. mit der flächendeckenden Einführung eines Wahlpflichtfachs Informatik

 

Stellungnahme

Zum Grünbuch digitale Plattformen des BMWi

DIE JUNGEN UNTERNEHMER begrüßen es, dass sich das Bundeswirtschaftsministerium mit der wirtschaftlichen Bedeutung von digitalen Plattformen beschäftigt und zu seinen Überlegungen einen offenen Grünbuch-Prozess gestartet hat. Wir halten es für äußerst wichtig, dass Deutschland die große Chance und Herausforderung der Digitalisierung endlich aktiv angeht. Wir dürfen keineswegs den Fehler begehen, nur die Risiken in der Entwicklung zu sehen – sonst werden wir in einigen Jahren feststellen, dass wir von anderen Ländern bei der Digitalisierung überholt wurden. Essentiell ist es deswegen aus Sicht der jungen Unternehmer den Rechtsrahmen an die neuen technischen Möglichkeiten anzupassen, dass er weiterhin die ursprünglichen Ziele erfüllt. Der Schutz bestehender Geschäftsmodelle gegen technische Entwicklungen sollte dagegen kein Leitmotiv der Regulierung werden.

 

Stellungnahme

Zum Antrag „Wirtschaftspolitische Kehrtwende einleiten“ von CDU und FDP Fraktion im Landtag NRW

Die wirtschaftspolitischen Mittel in der Hand einer Landesregierung sind gleichzeitig begrenzt und äußerst wirkungsvoll. Es kommt darauf an, mit welchem Zeithorizont man ihre Auswirkungen betrachtet. Von heute auf morgen wird es wohl leider keiner Landesregierung gelingen können, die Wirtschaft dauerhaft zum Blühen zu bringen. Mittel- und langfristig betrachtet sieht es dagegen ganz anders aus:
Der Aufstieg des armen und zurückgebliebenen Agrarlandes Bayern zu einem wirtschaftlichen Zentrum Europas hat Jahrzehnte gedauert – aber es hat auch dank der Wirtschaftspolitik der Landesregierung funktioniert.

 

Stellungnahme

Zur Digitalisierung der Arbeitswelt

Ob Industrie 4.0 oder auch Arbeit 4.0 – es werden derzeit viele Begrifflichkeiten verwendet, um die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt zu beschreiben. Das Thema jedenfalls ist in aller Munde und mittlerweile auch auf der politischen Agenda angekommen.
Zu Recht, denn es zeichnet sich bereits heute ab, dass sich die Produktionsweise grundlegend ändern wird: Die Vernetzung wird wachsen, Mensch und Maschine werden viel enger miteinander kooperieren. Ganz neue Produkte und Dienstleistungen werden geschaffen, während sich die Anforderungen an die Mitarbeiter wandeln.

 

Stellungnahme

Zum SPD-Dialogpapier "Digitale Innovationen"

Die Bedeutung der Digitalisierung kann gar nicht überschätzt werden. Wir befinden uns mitten in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Auch die Politik hat dies erkannt, wenn auch spät. Es gibt jedoch leider ein großes Umsetzungsproblem: Denn während das Thema in der politischen Rhetorik bereits einen Stammplatz gefunden hat, ist das konkrete politische Handeln immer noch zögerlich und abwartend. Dabei wäre jetzt viel zu tun – von einer Digitalisierung der Bildungspolitik bis zu besseren Rahmenbedingungen für Start-Ups.

 

Kurzpapier

Digitalisierung der Verwaltung

Die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung ist eine der zentralen Aufgaben, die die Politik im Zuge der Digitalisierung leisten muss. Sie kann keineswegs länger auf die lange Bank geschoben werden. Eine digitalisierte Wirtschaft braucht eine digitale Verwaltung. Falls dieses Projekt zur Verwaltungs-modernisierung in den nächsten Jahren nicht erfolgreich ist, wird die analoge Verwaltung zu einem echten Standortnachteil werden.

 

Stellungnahme

Zum Antrag „Unternehmensgründungen erleichtern“ der FDP Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein sowie zum Änderungsantrag „Unternehmensgründungen als Grundlage des Wohlstands von morgen“ der CDU-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein

Auch abseits der großen deutschen Start-Up-Metropole Berlin kann es aus Sicht von DIE JUNGEN UNTERNEHMER gelingen, erfolgreiche Gründungszentren zu etablieren. Die potentiell großen Gewinne für eine Region liegen dabei nicht nur in der Ankurbelung des Wirtschaftswachstums und den damit einhergehenden Steuereinnahmen und Arbeitsplätzen. Auch kulturell und gesellschaftlich kann eine Region von der Etablierung einer Start-Up Kultur und dem damit einhergehendem Zuzug von nationalen und internationalen Fachkräften profitieren. Damit dies gelingt, muss es jedoch sowohl auf Landesebene als auch auf kommunaler Ebene eine große Bereitschaft dafür geben, eine gründungsfreundliche Kultur in Politik und Verwaltung zu etablieren.

 

Positionspapier

Verbesserung der Rahmenbedingungen nötig

Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahre stark gesunken. Ein insgesamt erschreckendes Signal, auch wenn die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt sicher einen Teil des Rückgangs erklärt. Denn wir brauchen in Deutschland Unternehmensgründer, die jetzt die Basis für die erfolgreichen Familienunternehmen der nächsten Generation legen. Wir brauchen Gründer, die mit ihren Ideen und ihrer Tatkraft Innovation zur Marktreife bringen, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Damit dies möglich wird, muss die Politik die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen in Deutschland verbessern. Ansatzpunkte hierfür finden sich im Positionspapier Unternehmensgründungen – vom Bürokratieabbau bis zu Änderungen im Steuerrecht. Es bleibt viel zu tun.

 

Pressemitteilungen

22.11.2016

Familienunternehmer/Die Jungen Unternehmer: Deutschland muss digital aufholen

Lutz Goebel/Hubertus Porschen: Netze wie in Indien

„Zukunftsdenken ist Bestandteil jeder Familienunternehmer-DNA“, erklärt Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER auf dem 3. Zukunftskongress der Verbände DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER in Leipzig. „Familienunternehmer denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Die Digitalisierung von morgen muss heute schon mitgedacht werden.“

 

Umfrage

Unternehmensgründungen

Eine Umfrage unter Unternehmensgründern zeigt deutlich, wie viel in Deutschland noch zu tun ist: So geben mehr als 67 Prozent aller Befragten an, pro Woche mindestens 5 bis 15 Stunden mit aufwendigen bürokratischen Pflichtaufgaben zu verbringen. Bei elf Prozent sind es sogar mehr als 15 Wochenstunden. Damit fehlt den Gründern zu viel Zeit für produktive Arbeit. Weiterhin erschreckend: Das Gesellschaftliche Klima bewerten die über 130 befragten Gründer nur als befriedigend (Schulnote 2,8).

 

Klub der Gründer

Termine und Kontakt

Informationen zum Klub der Gründer, den Veranstaltungen und der Möglichkeit zur Kontaktaufnahme findest Du hier:

 

Einige von uns

Kai Teute

Equity Seven Beteiligungs-gesellschaft mbH, Hamburg

„Wir sollten Unternehmensgründungen unterstützen, da neue Unternehmen Innovationen entwickeln und Schwung in den Markt bringen. Darüber hinaus ist das auch eine Frage der Fairness und der Generationengerechtigkeit – jede Generation sollte die Chance bekommen, etwas aufzubauen.“
 
 
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