
Die Sozialversicherungen sollen die Menschen in besonderen Lebenslagen, im Alter, bei Krankheit oder dem Verlust der Arbeit unterstützen und ihnen Halt bieten. In vielen Fällen stoßen die sozialen Sicherungssysteme dabei heute bereits an ihre Grenzen, vor allem finanziell. Hauptursache dafür ist die zunehmende Veränderung der Gesellschaft hinsichtlich ihrer Bevölkerungs- und Altersstruktur. Die Politik hat hierfür bisher nur unzureichende Antworten auf diese demografischen Herausforderungen geben können.
Sozialpolitik
Sozialversicherungen demografiefest machen
Die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland befinden sich derzeit in einer Schieflage. Zu viele Empfänger staatlicher Leistungen stehen zu wenigen Einzahlern in die sozialen Sicherungssysteme gegenüber. In den letzten Jahren musste der Bund die Sozialversicherungen mit hohen Milliardenbeträgen stützen, da die Beiträge nicht mehr ausreichten. Verschärfend hinzu kommt der demografische Wandel, der die Zahl der Beitragszahler zusätzlich schrumpfen lässt. Vor diesem Hintergrund stellt sich demnach die Frage, was soll und was kann der Sozialstaat künftig leisten. Ziel muss sein, die Anzahl der Einzahler in die sozialen Sicherungssysteme zu erhöhen. Perspektivisch gesehen, muss die Finanzierung der Sozialversicherungen vom Einkommen entkoppelt werden, um den Kostenfaktor „Arbeit“ zu senken. Gleichzeitig ist es sinnvoll auch im Sozialbereich die Aufgaben des Staates auf das Notwendigste zu begrenzen.
Pressemitteilungen
DIE JUNGEN UNTERNEHMER: „Seehofer denkt wieder nur an heute und verliert junge Generation aus dem Blick“
Bundesvorsitzende Ostermann: „CSU-Chef hatte als führender CSU-Sozialpolitiker in 80er und 90er Jahren an fehlgesteuerter Frühverrentungsorgie große Mitverantwortung“
Die Bundesvorsitzende des Verbandes Die Jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann, hat am Montag die Abkehr von CSU-Chef Horst Seehofer von der Rente mit 67 kritisiert: „Herr Seehofer kann sich wohl nicht von seiner alten Denke lösen.
