Thema der Woche

49/2018 | Mehr Geld für Bildung, aber nicht um jeden Preis

Der Bundestag hat den Digitalpakt schon beschlossen. Ob er auch vom Bundesrat angenommen wird, ist fraglich, denn einige Bundesländer lehnen die Grundgesetzänderung strikt ab. Sie befürchten ein Absinken des Bildungsniveaus, wenn der Bund in den Bereich Bildung eingreift. Die Bedenken sind berechtigt! Denn ein einheitliches Bildungssystem bedeutet weniger Wettbewerb um die beste Bildung. Und daraus folgt eine Angleichung an einen Bundesdurchschnitt. Damit die Schulen auch ohne Verfassungsänderung die wichtigen Finanzmittel erhalten, könnten der Bund die Digitalpakt-Milliarden indirekt über ein Gutscheinsystem verteilen.

47/2018 |‚Fördern und Fordern‘ ausgehebelt

Es macht sich der Eindruck breit, die Grünen möchten nun auch noch den Linken Konkurrenz machen. So zumindest liest sich der vorläufige Entwurf für ein Grundeinkommen, bei dem zwar Bedürftigkeit nachgewiesen werden muss, aber keine Sanktionen durch Jobcenter verhängt werden können und es auch keine Verpflichtung zur Arbeitssuche mehr geben soll. „Fordern und Fördern“ ist out. Stattdessen möchten die Grünen nur auf Anreize setzen. Das schafft laut den Grünen ca. 4 Millionen zusätzliche Empfänger und wird rund 30 Mrd. Euro mehr kosten. Finanziert werden soll dies durch Steuererhöhungen. Kluge Wirtschaftspolitik muss Arbeit schaffen, anstatt immer neue Wege zu finden, Arbeitslosigkeit zu finanzieren.

46/2018 |Schneller Ausbau vor Gewinnmaximierung

5G-Netze werden entscheidend sein für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Ohne schnellen und flächendeckenden Ausbau werden wir den Anschluss verlieren. Besonders betroffen davon wären die vielen Familienunternehmer im ländlichen Raum. Damit die Frequenzvergabe 2019 nicht zum Stolperstein für die Hidden Champions wird, darf die Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund stehen.

45/2018 | Rentenpaket ohne Weitblick!

Der Bundesregierung fehlt es beim Thema Rente an Weitsicht. Mit dem Rentenpaket II werden weitere Milliarden auf die Schultern der Beitrags- und Steuerzahler, insbesondere der jungen Generation, geladen. Die gesetzliche Rente muss so ausgestaltet werden, dass auch noch folgende Generationen etwas von ihr haben.

44/2018 | Die junge Generation gehört in den Fokus

Während die Bundesregierung mit sich selbst beschäftigt war und den Beitrags- und Steuerzahlern neue Renten-Milliarden aufgebürdet hat, machen den Unternehmern der mangelnde Breitbandausbau, die hohe Steuerlast, die Energiekosten und der Fachkräftemangel zu schaffen.

43/2018 | Generationengerechtigkeit ins Grundgesetz

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Papier fordert ein Nachhaltigkeitsprinzip ins Grundgesetz aufzunehmen. DIE JUNGEN UNTERNEHMER unterstützten diese Forderung – das Thema Generationengerechtigkeit kommt bisher in Deutschland viel zu kurz. Deswegen verleihen DIE JUNGEN UNTERNEHMER jedes Jahr den Preis der nächsten Generationen. Letzten Freitag haben wir Konstantin Kuhle von der FDP für sein Engagement gegen eine Rentenpolitik zulasten der jungen Generationen ausgezeichnet.

42/2018 | Zeit für eine wirtschaftsorientierte Politik

Die Wachstumsprognosen werden heruntergesetzt und wichtige Zukunftsthemen von der Bundesregierung nur verwaltet statt angepackt.

41/2018 | EU vs. Italien

Die EU muss auf steigende Zinsen als Antwort auf italienische Provokationen setzen

38/2018 | Ein erster Schritt

Der Bund sollte den Impuls des Bundesrats aufnehmen und den Bürokratieabbau mutig vorantreiben.

37/2018 | Digitalsteuer ist keine eierlegende Wollmilchsau

Frankreich, Österreich, die EU-Kommission und viele Sozialdemokraten haben ein neues Lieblingsprojekt: die sogenannte „Digitalsteuer“. Mit ihr sollen die US-amerikanischen Internetriesen vom hiesigen Fiskus zur Kasse gebeten werden. Ob das gelingt, ist fragwürdig.

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