Europa

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind stolz auf die Errungenschaften Europas. Die Freiheit von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital sind ein Erfolgsmodell, das den Wohlstand Europas entscheidend gesteigert hat. Doch die EU muss endlich vom Reaktions- in den Aktionsmodus umschalten. Wichtige Zukunftsthemen kommen in der EU nicht voran. Wir sind der Meinung, der One size fits all Ansatz ist lange überholt. Was wir brauchen ist ein #EUpgrade: Ein Europa der Clubs und mehr Kompetenzen für die Mitgliedstaaten.

 

Europa

DIE JUNGEN UNTERNEHMER machen Vorschläge für eine bessere EU im Buch „Statt Brexit: #EUpgrade!“

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind der Überzeugung, dass es nicht zum Brexit hätte kommen müssen. Der anfängliche britische Ansatz war genau richtig: Die EU muss erneuert werden. Nach dem bedauerlichen Votum für den Austritt aus der EU steht jetzt allen Europäern eine Menge Arbeit bevor. Es geht um die Zukunft unserer Generation! Deshalb haben wir ein Buch erarbeitet, das erklärt welche Folgen ein Brexit für Deutschland und die EU hat und welche Reformen wir für die EU brauchen:

Deutschland muss sich jetzt mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Europäische Union geprägt sein wird von Freihandel anstelle von Protektionismus, Wettbewerbsfähigkeit anstelle von Umverteilung und Subsidiarität anstelle von unbegründeter Zentralisierung. DIE JUNGEN UNTERNEHMER wollen eine handlungsfähige EU, die sich auf ihre Stärken besinnt und grundlegende Reformen unternimmt – ein #EUpgrade:

 
Ein Neustart mit einem Europa der Clubs,

das ein Voranschreiten einzelner Staatengruppen in der EU möglich macht. Unter klaren Regeln tun sich die Staaten in Politikfeldern zusammen, die ein gemeinsames Interesse haben. Austritte und Verweise aus den Clubs sind dabei möglich.

 
 
Klare Regeln und eine völlig neue Kommunikationsstrategie mit den Bürgern:

Die dauerhaften, ungeahndeten Regelverstöße in der EU sind nicht tragbar, sie kosten Vertrauen bei den Bürgern und führen mittelfristig zu einer Erosion der EU. Regeln innerhalb der EU müssen einfach formuliert und auch eingehalten werden. Eine völlig neue Kommunikationsstrategie ist nötig, um den Menschen zu zeigen, warum eine europäische Lösung bei einem Thema von Vorteil ist. Es gilt, die oft komplexen Themen verständlich zu erklären und über die Medien von heute zu verbreiten.

 
 
Mehr Eigenverantwortung der Mitgliedstaaten:

Nationale Parlamente müssen zudem mit dem Europäischen Parlament besser verzahnt werden, z.B. indem bessere Vetomöglichkeiten geboten werden und die nationalen Ausschussvorsitzenden an wichtigen Sitzungen der EU-Spiegelausschüsse teilnehmen müssen. Distanzen lassen sich heute mit einem Klick überwinden; das Digitalisierungspotential sollte die EU stärker nutzen. Themen bei denen nicht ersichtlich ist, dass eine Regelung durch die EU effizienter ist, sollten auf der nationalen Ebene verbleiben.

 
 

Dazu muss unsere junge Generation den Anstoß geben.

Das Buch „Statt Brexit: #EUpgrade!“ wurde vom Bundesverband DIE JUNGEN UNTERNEHMER durch den Vorsitzenden Dr. Hubertus Porschen und die Stellv. Vorsitzende Johanna Strunz im Mai 2016 herausgegeben.

 

Pressemitteilung

DIE JUNGEN UNTERNEHMER zum Ergebnis des Briten-Referendums

Hubertus Porschen: EU-Kommissionspräsident Juncker soll zurücktreten! Ohne #EUpgrade wird Deutschland der nächste Verlierer

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind enttäuscht über das Ergebnis des Referendums. Dr. Hubertus Porschen, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes fordert die politisch Verantwortlichen in den Hauptstädten Europas und in Brüssel auf, auf den Paukenschlag der Briten zu hören, Konsequenzen abzuleiten und für eine grundlegende Neuausrichtung der EU - ein #EUpgrade einzustehen.

„EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist das Paradebeispiel für den regelbiegenden Zentralisten in der EU und einer der Verantwortlichen für den Austrittswillen der Briten. Die EU hat eine krachende Niederlage erlitten. Der Kommissionspräsident sollte die Verantwortung für das Desaster übernehmen und zurücktreten. Die EU braucht grundlegende Reformen, um in Zukunft handlungsfähig und attraktiv zu sein“, fordert Hubertus Porschen. „Das geht nur mit neuen Köpfen.“

 

Video

Der Film zur Aktion "Bratwurst against Brexit" am 15. Juni 2016 in London

Mit der Aktion „Bratwurst against Brexit“ setzte sich der Wirtschaftsverband DIE JUNGEN UNTERNEHMER in London dafür ein, dass Großbritannien in der EU bleibt und die EU grundlegend reformiert wird. In London verteilten DIE JUNGEN UNTERNEHMER deutsche Bratwürste, um den Briten symbolisch zu zeigen, was sie bei einem #Brexit verlieren könnten.

Rückblicke

Europe without UK? The effects of the British EU Referendum

Gemeinsam mit der British Chamber of Commerce in Germany und Open Europe Berlin diskutierten am 12. Mai in Berlin rund 100 junge Unternehmer über ökonomische Auswirkungen eines Brexit und notwendige Anforderungen an ein neues Europa. „Freihandel statt Protektionismus, Wettbewerbsfähigkeit statt Umverteilung und Subsidiarität statt Zentralisierung sollten wieder zum Mantra der EU werden“, forderte Dr. Hubertus Porschen, Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, in der Eröffnungsrede.

 

Euro

Europa ist mehr als der Euro. Nur mit der Rückkehr zu marktwirtschaftlichen Prinzipien wie der unbedingten Einheit von Risiko und Haftung kann Europa Stabilität zurückgewinnen.

 
Euro-Rettung: So nicht! Keine Stabilität ohne Haftung und Verantwortung

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind für den Euro. Er kann aber nur funktionieren, wenn die Einheit von Risiko und Haftung wieder hergestellt wird. Rettungsschirme führen in die Transferunion und helfen nicht.

 
 
In Wahrheit eine Staatsschuldenkrise

Die junge Generation hat es satt, dass Verantwortliche sich nicht an ihre Zusagen halten und ihr politisches Überleben mit Garantien sichern, für die wir gerade stehen sollen. Wer über seine Verhältnisse haushaltet, muss dafür die Konsequenzen tragen. Das gilt für Unternehmer und für Regierungen.

 
 
Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Europa und vor allem der Euro kann nur funktionieren, wenn vertragliche Vereinbarungen eingehalten werden. Die über ein Jahrzehnt kollektiv geduldeten Verstöße gegen die Maastricht-Kriterien sind die Ursache für die heutige Panik. Der Verstoß gegen das Bail-out-Verbot

 
 
Was jetzt zu tun ist

Krisenländer wie Griechenland können nur nach einer Umschuldung die Früchte ihrer Reformen ernten. Eine frühere Umschuldung hätte private Gläubiger nicht aus der Verpflichtung entlassen. Bis heute haben wir lediglich gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen. Weil wir nicht mehr an die Einhaltung politischer Vereinbarungen glauben, fordern wir für die Zukunft: Sanktionsmechanismen des Marktes zulassen! Unterschiedliche Zinsen schaffen Disziplin!

 
 

Umfrage

emnid-Umfrage zur Euro-Schuldenkrise

DIE JUNGEN UNTERNEHMER wissen, Schulden bekämpft man nicht mit neuen Schulden. Eine Transferunion rettet den Euro nicht. Fast 90 Prozent der Bevölkerung glaubt ebenfalls nicht an die Logik der Rettungsschirme.
Die gesamte Umfrage finden Sie hier:

 

 

Einige von uns

Sebastian von Waldow

ERW Industrie-verwaltung GmbH, Battenberg

„In Europa können Frieden und Wohlstand nur dann wachsen, wenn die Vielfalt der Völker als Chance gesehen wird. Die Europäische Union muss endlich aufwachen und sich als effiziente und schlanke Einheit neu erfinden. Faule Kompromisse, die aus Europa eine dauerhafte Haftungsunion machen, tragen die Jungen Unternehmer nicht mit.“
 

Dossier

Euro-Krise: Keine Stabilität ohne Haftung und Verantwortung

Ein Europa das auf der Einhaltung von Verträgen beruht, braucht weder eine Zentralregierung noch Rettungsschirme. Wer den Rechtsbruch mit Milliarden belohnt, ist der wahre Totengräber Europas.

 

Aktion

Rettet den Euro

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sehen in der Rettungsschirm-Politik und einer Haftungsunion die tatsächlichen Gefahren für die Europäische Idee. Die Auflösung der mitgliedstaatlichen Schuldenselbstverantwortung untergräbt dauerhaft den politischen Frieden in Europa. Im Zuge der Krise wird ein dirigistisches Europa geschaffen, das seine Bürger immer wieder mehrheitlich abgelehnt haben.

 

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Die Familien-
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