Kommentar #TempofürZukunft

Kommentar #TempofürZukunft

Knapp 230.000 Ausbildungsstellen sind unbesetzt. Das verkündete die Bundesagentur für Arbeit. "Unser Ziel ist, noch mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen", erklärte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Richtiges Ziel! Jetzt geht es um die Umsetzung.

Denn: Alle Firmen brauchen Nachwuchs! Wir Familienunternehmer sind Ausbilder der Nation. Wir stellen über 80 % der Ausbildungsplätze in Deutschland.
Deshalb fordern wir:
Wir müssen den Akademisierung-Wahnsinn stoppen – hin zu mehr Wertschätzung für Ausbildungsberufe. Nicht jeder muss studieren! Dazu braucht es einen Mindset-Change in der Gesellschaft
In der deutschen Bildungslandschaft gibt es noch dringenden Verbesserungsbedarf. Noch immer verlassen zu viele Jugendliche die Schule ohne Abschluss (im Schnitt 50.000 pro Jahr!). Dabei fehlen in unseren Familienunternehmen Fachkräfte! Lasst uns Schüler deshalb schon früh an Ausbildungen heranführen,- z. B. durch ein Schulfach Wirtschaft und mehr Möglichkeiten für den Austausch mit Unternehmen
Wir müssen finanzielle Anreize schaffen! Warum kommt die gesamte Gesellschaft beispielsweise für ein Studium eines Einzelnen auf - aber der Meistertitel muss von dem Auszubildenden selbst finanziell gestemmt werden? Obwohl dieser ebenso wie im Studium eine berufliche Qualifikation darstellt. Hier ist es nur fair, die Bedingungen anzugleichen. z.B. durch Studiengebühren!
Unternehmen müssen sich als Arbeitgeber attraktiv aufstellen. Es braucht gute Ausbildungsbedingungen, den Austausch zu Mitarbeitern, ein gutes Arbeitsumfeld, Teamtage und Vieles mehr.

Fakt ist: Eine Ausbildung ist eine richtig gute Investition in die Zukunft – wer fertig ausgelernt hat, hat die Aussicht auf sichere Jobs, ein gutes Gehalt und Aufstiegsqualifikationen. Lasst uns das gemeinsam wieder deutlich machen. 
 


 
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